Das Projekt

Zusammen mit unseren Partnern schaffen wir ein
nachhaltiges, attraktives Trailangebot für die Mountainbiker*innen der Region Osnabrück und im Teutoburger Wald. 

Häufige Fragen

Wie sehen die Trails aus?

Die Trails sind schmal und möglichst naturbelassen. Wir dürfen kein Material einbringen, Brechsandpisten sind also verboten und auch nicht gewollt. Der Charakter eines Weges muss erhalten bleiben. Der Verlauf orientiert sich an den natürlichen Gegebenheiten und parallel zu großen Hauptwegen, um Ruhezonen für die Waldbewohner zu berücksichtigen. Größere Bauwerke gibt es nicht, da das dem Charakter eines natürlichen Weges widerspricht.
Warum ist das wichtig: Die Befreiung vom Landschaftsschutzgebiet (LSG) basiert darauf, dass öffentliche Wege geschaffen werden. Diese öffentlichen Wege sind für alle zugänglich. Werden die "Bauwerke" zu groß, unnatürlich o.ä. ist es ggf. kein Weg mehr, sondern wird zu einer Sportstätte. Damit wären dann weiterreichende Pflichten und Änderungen notwendig, die weder gewollte sind noch ein Mehrheit unter den Projektpartnern hätte.

Wer darf die Trails nutzen?


Jeder darf die Trails nutzen. Einzige Einschränkung sind die Nutzungsbedingung an die man sich halten muss. Man muss nicht im Verein sein. Die Trails stehen der Öffentlichkeit frei zu Verfügung. Das ist auch mit einer der Punkte in der Befreiung vom LSG. Es werden öffentlich Wege angelegt, die für alle nutzbar sind und somit die Konflikte durch illegale Trails hoffentlich maximal reduzieren. Eine Beschränkung auf Vereinsmitglieder ist nicht umsetzbar und nicht gewollt.
Eine Vereinsmitgliedschaft ist also nicht nötig.

Möchtest du das Projekt aber unterstützen, findest die Trails gut und willst, dass das Projekt über die Pilotphase hinaus besteht, ist ein Vereinsmitgliedschaft sinnvoll.

Wer finanziert das Projekt?


Die Trails werden durch die Mitgliedsbeiträge und durch Sponsoren finanziert. Aufgrund der zahlreichen ehrenamtlichen Trailbauhelfer, ist der größte finanzielle Posten das Gestattungsentgelt an den Landesforsten Niedersachsen, das jährlich durch die Teutofreun.de bezahlt wird. Auch wenn diese Summe recht hoch ist muss man sagen, dass die Finanzierung bzw. die Umsetzung des Projektes nur durch die zahlreichen Arbeitsstunden der ehrenamtlichen Helfer realisierbar ist. Müssten wir diese Stunden auszahlen, wäre so eine Gesamtlänge an Trails von einem Verein nicht zu unterhalten. 

Was ist geplant

Aktuell sind 5 Trails mit insgesamt über 6 km Länge für unterschiedliche Ansprüche entstanden. Alle Trails befinden sich auf dem Gebiet der niedersächsischen Landesforsten. Ziel ist es, die Belastung der Flächen des Landesforstes auf die neuen, offiziellen Trails zu beschränken und die Entstehung neuer illegaler Strecken zu verhindern.

Du möchtest an der Gestaltung und der Erhaltung der Trails mitwirken? Dann komm ins Team der Trailbauer. Wir geben die Trailbautermine in unserer WhatsApp-Community bekannt.

Der Gestattungsvertrag

Die Grundlage für unsere Zusammenarbeit mit den Landesforsten bildet der sog. Gestattungsvertrag. In diesem sind die Punkte Gestattungsentgelt, Haftungsübernahme, Verkehrssicherungspflicht und andere Aufgaben der Vertragspartner geregelt. Auch die Art und Weise wie die Trails gebaut werden dürfen ist dort geregelt. Außerdem ist die Befreiung vom Landschaftsschutzgebiet am Dörenberg ein wichtiger Bestandteil der Vereinbarung. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Eingriffe durch die Trails auch den Vorgaben der unteren Naturschutzbehörde entsprechen. 

Finanzierung

Für die Flächen auf denen die Trails entstehen fordert der Landesforst ein Gestattungsentgelt. Dieses Gestattungsentgelt müssen wir als MTBler aufbringen. Wir suchen daher nach Sponsoren und Partnern die uns helfen diese Summe aufzubringen. Auch mit einer Vereinsmitgliedschaft kannst du dabei helfen das Projekt erfolgreich zu machen.

Haftung

Bei der Haftung geht es darum, dass jemand die Verantwortung für das übernehmen muss, was auf den Trails passiert. Ein Schlagwort dazu ist die Verkehrsicherungspflicht. Aber auch die sichere Kennzeichnung von Gefahrenstellen oder regelmäßige Kontrolle von "Bauwerken" gehört dazu. Die Teutofreun.de kümmern sich um die Sicherheit und die Versicherung der Trails.